Veranstaltungen:

13. Landestag der Frauen Union Sachsen-Anhalt am 03. September 2011 in Magdeburg

Liebe Frauen, liebe Gäste,

am 1. Juli 2011 ist der Bundesfreiwilligendienst an die Stelle des Zivildienstes getreten, am 1. Januar 2012 wird das Gesetz für die Familienpflegezeit in Kraft gesetzt.

Die Bundesregierung geht in beiden sozialen Maßnahmen neue Wege. Sie sollen Hilfswilligen Zeit geben, sich um Hilfsbedürftige in unserer Gesellschaft zu kümmern.

Im Namen der Frauen Union lade ich Sie sehr herzlich ein, mit uns beide sozialen Maßnahmen aus der Perspektive von Frauen aus Sachsen – Anhalt zu beleuchten. Hier werden 80.000 Angehörige zu Haus
gepfl egt, zum größten Teil von berufstätigen Frauen.

Hilft das Familienpflegegesetz uns Frauen, Berufstätigkeit und Familie mit ihren unterschiedlichsten Bedürfnissen unter einen Hut zu bringen? Gibt es uns Zeit, pflegebedürftige Mütter, Väter, Schwestern, Brüder zu pflegen?

Schafft es rechtliche Rahmenbedingungen, um die Gesundheit der Pflegenden zu erhalten? Schließlich ist wissenschaftlich erwiesen, dass pflegende Angehörige kränker sind als nicht pflegende.

Und wenn es keine pfl egenden Angehörigen gibt – wer nimmt sich in Sachsen – Anhalt die Zeit, sich zu kümmern? Welche ersten Erfahrungen mit dem Bundesfreiwilligendienst gibt es in Sachsen-Anhalt?

Ist unsere Altenversorgung ohne Zivis gesichert?

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihre
Eva Wybrands
Landesvorsitzende der Frauen-Union


Einladung als *.pdf

 
Frauen Union Harz: Eine Ära geht zu Ende
Christina Bäthge zieht sich nach 20 Jahren vom Vorstand zurück

Die Frauen Union Harz hatte kürzlich zur Mitgliederversammlung in die Wernigeröder "Tenne" eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Neuwahl des Vorstandes der CDU-Frauenorganisation. Dabei ging eine Ära zu Ende. Christina Bäthge, seit 1991 zunächst Vorsitzende der Frauenunion im Kreis Wernigerode und seit 2006 im gesamten Landkreis Harz, kandidierte aus persönlichen Gründen nicht wieder für den Vorstand. "Christina Bäthge ist das Gesicht der Frauen-Union Harz, sie hat wie sonst niemand mit unermütlichem persönlichen Einsatz und viel Herzblut die Arbeit dieser Vereinigung geprägt", dankte der CDU-Kreisvorsitzende Ulrich Thomas im Namen des CDU-Kreisverbandes Harz.
Die Landesvorsitzende der Frauen Union Sachsen-Anhalt, Eva Wybrands, hob die zahlreichen Initiativen und hervorragend organisierten Veranstaltungen der Frauen-Union Wernigerode/Harz hervor. "Christina Bäthge hat sich zudem immer aktiv in den Landesvorstand eingebracht und ihre Anliegen wurden immer gehört, so die Landesvorsitzende. Die Arbeit hier im Harz ist ein Vorbild für Sachsen-Anhalt."

In zahlreichen Grußworten lobten u.a. die CDU-Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer und die Landtagsabgeordnete Angela Gorr, dass es Christina Bäthge durch ihre herzliche, ehrliche, offene und emotionale Persönlichkeit gelungen ist , viele Frauen für ein politisches Engagement zu begeistern und dass bei ihrem unermütlichen Einsatz nie die eigene Person, sondern immer die Sache im Mittelpunkt stand. Für die Senioren-Union und die Junge Union dankten Jürgen Gotzel und Andrè Weber für die ausgezeichnete und generationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Vereinigungen der CDU in den letzten Jahren.

Zuvor hatte Christina Bäthge in einer bewegenden Abschiedsrede auf 20 Jahre Frauen Union in Wernigerode und im Harz zurückgeblickt. Zahlreiche thematische Veranstaltungen, Seminare, Bildungsfahrten und Feste aber auch Wahlkampfunterstützung, nicht nur für weibliche Kandidaten auf allen Ebenen, prägten die Arbeit. Ein Höhepunkt war dabei u.a. der Besuch der Bundesvorsitzenden der Frauen Union Deutschlands und Integrationsbeauftragten der Bundeskanzlerin, Prof. Dr. Maria Böhmer, im Jahr 2008 in Wernigerode. Bäthge dankte ausdrücklich allen Vorstandsmitgliedern für deren Unterstützung. Sie gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, betonte die 57jährige Wernigeröderin. Sie freue sich einerseits sehr, dass eine jüngere Frau den Mut hat, den Vorsitz zu übernehmen, andererseits bedauerte sie, dass es in letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden sei, im größer gewordenen Landkreis überall präsent zu sein.
Zur neuen Vorsitzenden wurde die Derenburgerin Patricia Tacke gewählt. Die 32jährige Betriebswirtin betonte die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu wollen, aber auch eigene inhaltliche Schwerpunkte setzen zu werden. "Insbesondere sollen jüngere berufstätige Frauen mit neuen Inhalten angesprochen werden, dennoch wollen wir nicht die Junge Frauen-Union sein, sondern alle Altersgruppen und Schichten ansprechen", so Tacke.

Dem neuen Vorstand gehören weiterhin Bettina Függemann (Quedlinburg) und Mandy Pilz (Wernigerode) als Stellvertretende Vorsitzende an. Außerdem wurden Waldtraud Walhausen und Michaela Lehmann (beide Wernigerode) sowie Magdalena Korte und Brigitte Spillecke (beide Halberstadt) als Beisitzerinnen in den Vorstand gewählt.

"Die Wahl ist weiblich - Warum Frauen wählen sollten!"
Eva-Maria Wybrands vertritt als Vorsitzende der Frauen Union Sachsen-Anhalt die CDU bei einer Diskussion mit dem Titel "Die Wahl ist weiblich - Warum Frauen wählen sollten!", welche im Roncalli-Haus in Magdeburg stattfand und gemeinsam vom Deutschen Juristinnenbund und vom Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt organisiert wurde.
 
Lustiger Abend der Frauen und Senioren Union mit dem „Fun Club Reddeber“

Am Samstag, 19. Februar fand im Kartoffelhaus, in der Tenne
ein lustiger und vergnügter Abend statt. Für viele Lachsalven sorgten die 20 Mitwirkenden des Fun Club Reddebers unter der Leitung ihres Vorsitzenden Frank Wenke. Der Fun Club Reddeber begeht in diesem Jahr sein 10 jähriges Bestehen. Programmpunkte des Abends waren u.a. die Reddeberaner Harzbuben, Anton aus Tirol, Tanzmariechen und ein Abstecher in die Märchenwelt Dschinges-Khan. In die Rednerbütt stieg auch die Landtagsabgeordnete Angela Gorr und sorgte für Stimmung. Den Abend rundete ein schmackhaftes Buffet ab.
 

Eva Wybrands Bundes - Vize der Europäischen Frauen -Union

Eva Wybrands, Landesvorsitzende der Frauen – Union Sachsen – Anhalt; wurde unlängst zur Stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Europäischen – Frauen – Union gewählt.
In der Europäischen Frauen – Union bringen Frauen die Standpunkte christlich-demokratischer und konservativer Parteien aus 18 Nationalstaaten in Entscheidungsgremien der Europäischen Kommission ein.
Neben den Wahlen informierten sich die Frauen über die aktuellen Entwicklungen des EU –Rechtes zur Bankenregulierung und zur Corporate Governance bei Finanz- und Versicherungsinstituten und Großkonzernen. In dieser Frage hat sich die Europäische Frauen – Union an die Europäische Kommission gewandt und die Überzeugung geäußert, dass eine verantwortungsvolle soziale Marktwirtschaft eine Reform der internationalen Finanzmärkte mit den drei Pfeilern Verantwortung, Rechenschaftspflicht und Transparenz erfordert, und dass diese drei Pfeiler die Eckpfeiler der legislativen Maßnahmen sein müssen.
Dem neu gewählten Vorstand gehören neben Bärbel Steinkämper (Nordrhein – Westfalen) zwei Frauen aus der CSU an; die schwedische Vorsitzende, Gräfin Walburga Habsburg – Douglas, gratulierte als Erste. Sie setzt sich für die Aufnahme von Frauenorganisationen aus Albanien, Mazedonien, Moldawien und Bosnien – Herzegowina ein.

   

Anlässlich des 20. Jahrestages zur Gründung der Frauen Union lud der Landesvorstand unter Vorsitz von Eva-Maria Wybrands zu einem Festsymposium "Kompetente Köpfe“ in die Leopoldina nach Halle/Saale ein.

Die politische Arbeit der Frauen Union in Sachsen-Anhalt war von Anbeginn an auch geprägt von einer unbändigen Neugier auf die besten Konzepte zur Chancen-gleichheit, verbunden mit dem festen Willen, den Frauen in unserem Land bei der Verwirklichung ihrer Lebensentwürfe Gestaltungsräume zu eröffnen.
So sind innovative Handlungskonzepte entstanden - in der Kinderbetreuung, in der Krisenprävention und -intervention, auf dem Arbeitsmarkt - die heute fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Sachsen-Anhalt sind und Vorbild für andere Länder waren.
Thematisch blickten die Gäste und Referenten nicht nur zurück, sondern wendeten sich gleichzeitig der Zukunft zu: dem faszinierenden Feld der Hirnforschung, dass zur Zeit mit atemberaubendem Tempo neue Erkenntnisse über die Entwicklung des Gehirns bietet. Es ist an der Zeit, dass diese Erkenntnisse Eingang finden in den pädagogischen Alltag, Neurowissenschaften und Erziehungswissenschaften gemein-sam neue Konzepte für ein lebenslanges Lernen hervorbringen.

Wie kann das "von sich aus lernsüchtige Hirn", wie eine der führenden Neurobiologinnen in Sachsen-Anhalt, Frau Prof. Braun, die Erkenntnisse der Hirnforschung zusammenfasst - unterstützt werden, so dass Kindern die Lust am Lernen erhalten bleibt,  Erwachsene optimaler lernen und die nach neuesten Erkenntnissen bestehenden Unterschiede in den Hirnaktivitäten von Frauen und Männern genutzt werden?
Gerade weil in Sachsen - Anhalt die besten Voraussetzungen vorhanden sind, um ein europäisches Spitzencluster zu etablieren, hatte die  Frauen-Union dieses Thema neben Frau Prof. Dr. Katharina Braun, Gäste wie  Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, CDU-Landesvorsitzender Thomas Webel, Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff und der Harzer CDU-Bundestagsabgeordenten Heike Brehmer eingeladen.
Neben den Schwerpunktthemen reflektierten die Kreisverbände in eigenständigen Präsentationen 20 Jahre aktive Verbandsarbeit mit und für Frauen.
Hervorgehoben wurden insbesondere 7 Frauen, die seit Gründung der Frauen Union Sachsen-Anhalt sich aktiv eingebunden haben. Die damalige Landesvorsitzende Sabine Klenke, Ute Glier und Brunhilde Liebrecht sind Gründungsmitglieder des Landesverbandes sowie Gudrun Lasner (Bördekreis), Sigrid Kautz (Halle), Christina Bäthge (Harz) und Christina Meyer (Saalekreis) sind von Anbeginn dabei und haben sich für die Frauen Union über das normale Maß engagiert.

   
Heilsam – homöopathische Dosen in Lebensmitteln


Etwa  50 Zuhörerinnen und Zuhörer fanden sich in dem Schulungsraum der Europäischen Bibliothek für Homöopathie in Köthen ein. Zu hören und teilweise auch zu Schmecken gab es einen Vortrag organisiert durch Frauen Union im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit dem Thema: „Heilsam - Homöopathische Dosen in Lebensmitteln". Als Referentin stand die Dipl. Ökotrophologin Sandra Warmuth aus Libbesdorf den anwesenden Rede und Antwort.

Nach einem erfrischenden Begrüßungsgetränk aus Jogurt und Johannisbeersaft erfuhren die Besucher mehr über homöopathische Dosen in Lebensmitteln. Frau Warmuth berichtete über gesund machende Wirkstoffe in Lebensmitteln, wo sie vorkommen und welche Wirkung sie haben.  Die Zuhörer brachten ihre Erfahrungen in den Vortrag aktiv mit ein und waren dennoch teilweise erstaunt was man so alles über Lebensmittel weiß, aber im Alltag nicht so bewusst wahrnimmt.
An Hand von zwei verschiedenen Schokoladensorten konnten die Besucher an einem sensorischen Test  teilnehmen. Für die Meisten war es erstaunlich  welche Merkmale(Sehen, Schmecken, Riechen) man bei dem Verzehr von nur einem Stück Schokolade wahrnehmen kann, wenn man sich die Zeit nimmt und darauf achtet.

Im Anschluss der Veranstaltung bestand die Möglichkeit an einem kleinen Buffet  die im Vortrag auch genannten Lebensmittel und Kräuter zu verkosten. Dies führte dazu, dass selbst nach der Veranstaltung  rege über die Erfahrungen der Teilnehmer und die Rezepte der Kostproben diskutiert wurde. So manche Leckerei wir in dem einem oder anderen Haushalt sicher demnächst öfter auf dem Tisch stehen.

   
Ein Abend mit Marc Angerstein

Einen ganz besonderen Gast durfte FU-Vorsitzende Christina Bäthge in Vertretung von Angela Gorr in Wernigerode begrüßen: Der bekannte Radiomoderator (und FDP-Kommunalpolitiker) Marc Angerstein war auf Einladung der Frauen Union Harz zu einem von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Workshop ins "Alte Postamt"gekommen. Dort referierte Angerstein vor einem durchweg interessierten Publikum über die Finessen kommunalpolitischer Medienarbeit, wobei der Grundtenor lautete, selbst die beste politische Arbeit ohne Wirkung bleibt, wenn sie in den Medien nicht präsent ist. Neben besserer Pressearbeit im Allgemeinen schwor Angerstein die Zuhörer insbesondere auf die offensive Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern ein.

   

Auf Einladung der stellvertretenden Landesvorsitzenden der FU und Abgeordneten Brigitte Take tagte die  Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt am 9. April in der Europäschen Bibliothek für Homöopathie in Köthen.

Die CDU-Politikerinnen informierten sich u. A. über den aktuellen Stand der Reform der Regelsätze für Kinder im Rahmen der Hartz IV Reform.

Ein weiters Thema auf der Agenda war das Betreuungsgeld. „Bei der Beschlussfassung des Bundesvorstandes der Frauen Union haben die Repräsentantinnen der neuen Bundesländer ihre langjährigen Erfahrungen mit einer umfassenden Kinderbetreuung erfolgreich einbringen können“ fasst die Landesvorsitzende, Eva Wybrands die Verhandlungen auf Bundesebene zusammen. „So konnte ein Beschluss gefasst werden, der die Wahlfreiheit der Eltern konsequent weiterentwickelt, ihre Erziehungsleistungen stärker anerkennt und weitere Bildungschancen bietet.“

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit soll nun fortgesetzt werden. Aus diesem Grund konnten die Politikerinnen aus Sachsen-Anhalt die Landesvorsitzenden der Frauen Unionen von Thüringen, Kathrin Lorenz und von Sachsen, Ingrid Petzold begrüßen. Sie wollen u. a. mit einem völlig neuartigen Konzept, das auch Coaching beinhaltet mehr Frauen in den neuen Bundesländern ermöglichen, ihre individuellen Kompetenzen und Ideen fortzuentwickeln und in der Politik erfolgreich umzusetzen.

„Ich freute mich, die Frauenpolitikerinnen in meiner Heimatstadt begrüßen zu können und ihnen zu zeigen, was im Rahmen der IBA bei uns erfolgreich umgesetzt werden konnte.
Frauen sollen sich einmischen. Sie sollen für ihre Ziele kämpfen und ihre Ideen in Beruf und Politik einbringen. Jungen Frauen dazu Mut zu machen und sie zu unterstützen ist mein Ziel. Dafür setze ich mich ein“, erklärte Take am Rande der Vorstandssitzung.

   
Newsletter Heike Brehmer MdB 05-2011  
   
Frauentagsfeier in Wernigerode
Am 07. März fand in Wernigerode die traditionelle Frauentagsfeier statt. In bewährter Hand von FU Vorsitzender Chrsitina Bäthge organisiert, konnte die Gastgeberin Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer und Landtagsabgeordnete Angela Gorr begrüßen.
   
Hier zur Umfrage: KUK zur Kinderbetreuung  
   
Gemeinsame Veranstaltung von FU und KPV
Unlängst fanden sich im einewelt haus die Kommunalpolitische Vereinigung und die Frauen Union zusammen um über kommunale Politik mit und für Frauen zu diskutieren.
Engagierte Kommunalpolitikerinnen, die heute z.T. auf verschiedenen anderen Ebenen aktiv sind, wie Heike Brehmer, Carla Michalski und Annemarie Keding berichten über ihre politischen Tätigkeit und beschrieben den politischen Alltag. Sie zeigten auf, was man in der eigenen Kommune erreichen kann, wenn die Anliegen und Hinweise der Bürger aufgenommen werden.
In der vertraulichen Atmosphäre eines "Cafe Kommunale" gab es dann die Gelegenheit, sich über die politische Arbeit vor Ort zu informieren: über Kommunikation und Zeitmanagement, Arbeit mit der Öffentlichkeit, wie eine gute Vernetzung erfolgt und vieles mehr.
   
K u K gegen Politikverdrossenheit
Kampagne der Frauen – Union will mehr Frauen in die politische Verantwortung holen
   
Seit Jahren wächst die Politikverdrossenheit auch der Frauen in Sachsen-Anhalt, gekennzeichnet durch eine noch nie da gewesene Wahlmüdigkeit.

Von fünf Sachsen-Anhalterinnen gehen nur zwei wählen. Dabei haben Frauen in Deutschland seit 90 Jahren das Recht zu wählen – und unsere Region war Vorreiter:

in Anhalt konnten die Frauen vor 90 Jahren zum ersten Mal bei einer Landtagswahl ihre Stimme abgeben.
   

Seit Jahren wächst die Politikverdrossenheit auch der Frauen in Sachsen-Anhalt, gekennzeichnet durch eine noch nie da gewesene Wahlmüdigkeit. Von fünf Sachsen-Anhalterinnen gehen nur zwei wählen. Dabei haben Frauen in Deutschland seit 90 Jahren das Recht zu wählen – und unsere Region war Vorreiter: in Anhalt konnten die Frauen vor 90 Jahren zum ersten Mal bei einer Landtagswahl ihre Stimme abgeben.

Seit 60 Jahren fördert die Frauenunion Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern der CDU.

„Wir wissen, dass es in unserem Land viele Frauen gibt, die gute Anregungen für die politische Arbeit haben“, so Eva Wybrands, Landesvorsitzende der Frauen-Union Sachsen-Anhalt.

Mit der heute gestarteten Kampagne kritisch und kooperativ k u k fordert die Frauen-Union junge wie ältere, berufstätige wie Mütter im Erziehungsjahr auf, die politische Arbeit kritisch zu kommentieren und will sie gleichzeitig zur aktiven Mitarbeit

in der politischen Arbeit gewinnen, ganz konkret für die anstehenden Kommunalwahlen, aber auch darüber hinaus. „Deshalb sind wir ab jetzt die ´gläserne Frauen-Union´ - unsere Arbeit ist im Internet zu verfolgen. Wir laden Frauen ein, mit uns über Probleme zu sprechen, die von der Politik beeinflusst werden können und sich einmischen“, so Eva Wybrands. Dazu stellen wir ihnen vor Ort Ansprechpartnerinnen in jedem Winkel Sachsen-Anhalts vor; in zwei regionalen Schnupperveranstaltungen berichten Politikerinnen aus erster Hand über Erfahrungen und aktuelle Möglichkeiten für Frauen in der Kommunalpolitik in Sachsen-Anhalt. Und wer Politik „hautnah“ erfahren möchte, kann an unserem Mentoringprogramm teilnehmen.“

Um jungen Müttern den Schritt in die Politik zu erleichtern, wendet sich die Frauen-Union ab heute mit einer Umfrage an sie und will von ihnen wissen, ob eine Unterstützung bei der Kinderbetreuung, z.B. während einer Gemeinderatssitzung, eine politische Arbeit ermöglichen würde. „Wenn wir so den Bedarf ermittelt haben, werden wir parteienübergreifend ein Modell
zur Förderung von Müttern und Großmüttern im politischen Ehrenamt auf

den Weg bringen. Erste Kontakte mit dem Landesfrauenrat haben wir schon aufgenommen und dort eine positive Resonanz erhalten“, so Eva Wybrands.
Und die Mutter, die sich als erstes entscheidet, bei der Frauen-Union mitzumachen, erhält ein nach ihren Wünschen geschneidertes T-Shirt im Partnerlook für Mutter und Kind mit einer pfiffigen Aufschrift.

„Mit unserer Kampagne wollen wir einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer neuen politischen Kultur der kritischen Begleitung der Politik unseres Landes und der Kooperation mit den Verantwortlichen machen“, fasst Eva Wybrands das Ziel zusammen.

   

Bundesvorsitzende der Frauen Union fordert:
„Mehr Frauen in politische Verantwortung!“

Die Bundesvorsitzende der Frauen Union und Staatsministerin für Integration Frau Prof. Dr. Maria Böhmer MdB war zu Gast im Konferenzraum „Alt-Vier-Jahreszeiten“ in Wernigerode. In der Diskussion wurde deutlich, dass nach wie vor der Anteil von Frauen bei der Besetzung von Partei- und öffentlichen Ämtern defizitär ist, so Kreisvorsitzende Christina Bäthge. Es besteht dringender Handlungsbedarf, diese Situation zu verändern.
Landtagsabgeordnete Angela Gorr wünscht sich, dass jungen Frauen
- wie im CDU - Stadtverband Wernigerode – Verantwortung übertragen wird und sie sich damit im politischen Raum ausprobieren können.
Einen Weg, in das politische Geschehen Einblick zu erlangen, stellte die Bundesvorsitzende mit dem Mentoring – Programm der Frauen Union vor. Dieses soll qualifizierten Frauen den Einstieg in die politische Arbeit erleichtern.
Eine Frau, die gleich nach der Wende die Politik in Sachsen-Anhalt und in Deutschland mitgestaltet hat, war Monika Brudlewsky, die als Gast beiwohnte. Weitere Gäste waren Heike Brehmer, CDU Kandidatin für den Bundestag im Wahlkreis 69 Harz, Vertreterinnen des Landes- und des Kreisvorstandes der Frauen Union, Landrat Dr. Michael Ermrich und Kreisvorsitzender Ulrich Thomas MdL.
André Weber, Landesvorsitzender der Schüler Union bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und betonte:
Junge Leute mit Politikinteresse müssen ebenso wie Frauen die Möglichkeit haben, in Gremien mitzuarbeiten.
Christina Bäthge dankte der Bundesvorsitzenden für ihr Kommen und
verabschiedete sich mit den Worten: „Streiten sie weiter für uns Frauen!“
Ca. 100 Gäste waren der Einladung der Frauen Union Harz gefolgt.

   
   
 
Wir über uns

In den 14 Kreisverbänden der CDU in Sachsen-Anhalt ist die Frauen Union (FU) mit 12 Kreisverbänden mit einem gewählten Vorstand vertreten und somit landesweit die stärkste Interessenvertretung der Frauen.
Der Frauen Union Sachsen-Anhalt gehören alle weiblichen Mitglieder der CDU Sachsen-Anhalt an. Mit Stand 30. April 2008 zählte die FU Sachsen-Anhalt 2.586 Mitglieder, ein Anteil von 30,6% der Gesamtmitgliederzahl des CDU-Landesverbandes.

Die FU Sachsen-Anhalt wurde am 25. August 1990 in Anwesenheit der damaligen Bundesvorsitzenden, Frau Dr. Rita Süßmuth, in Halle gegründet.

Die FU will Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern der CDU durchsetzen und fördern und in diesem Rahmen
• zu politischen Fragen Stellung nehmen und zur Willensbildung der Partei
beitragen
• Frauen zur aktiven Mitarbeit in der Partei motivieren.
• die berechtigten Ansprüche der Frauen auf angemessene Vertretung in den
Organen der Partei und den Parlamenten durchsetzen.

Als Vereinigung der CDU setzt sie sich innerhalb der Partei dafür ein,
• die Arbeit der Frauen auf Bundes-, Kreis- und Ortsverbandsebene zu unterstützen und
• die Erweiterung Europas und die Bedeutung internationaler Beziehungen berücksichtigend ein Networking der Frauen auch auf europäischer und internationaler Ebene fördern und unterstützen.

Die die FU hat sich als einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit die familienfreundliche Ausgestaltung des Arbeitslebens sowie die Beseitigung der bestehenden Defizite für Frauen in vielen Berufsfeldern gesetzt. Sie setzt sich für die verfassungsrechtlich verankerte Gleichstellung von Mann und Frau in allen Lebensbereichen, z.B. Familie, Beruf und öffentlichem Leben ein.

Politik von Frauen für Frauen ist wichtig – gemeinsam sind wir in der Lage, unsere Interessen öffentlich zu diskutieren und durchzusetzen.