Nächste Veranstaltungen: Einladung Landestag am 25.08.2010 als *.pdf
   
Ein Abend mit Marc Angerstein

Einen ganz besonderen Gast durfte FU-Vorsitzende Christina Bäthge in Vertretung von Angela Gorr in Wernigerode begrüßen: Der bekannte Radiomoderator (und FDP-Kommunalpolitiker) Marc Angerstein war auf Einladung der Frauen Union Harz zu einem von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Workshop ins "Alte Postamt"gekommen. Dort referierte Angerstein vor einem durchweg interessierten Publikum über die Finessen kommunalpolitischer Medienarbeit, wobei der Grundtenor lautete, selbst die beste politische Arbeit ohne Wirkung bleibt, wenn sie in den Medien nicht präsent ist. Neben besserer Pressearbeit im Allgemeinen schwor Angerstein die Zuhörer insbesondere auf die offensive Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern ein.

   

Auf Einladung der stellvertretenden Landesvorsitzenden der FU und Abgeordneten Brigitte Take tagte die  Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt am 9. April in der Europäschen Bibliothek für Homöopathie in Köthen.

Die CDU-Politikerinnen informierten sich u. A. über den aktuellen Stand der Reform der Regelsätze für Kinder im Rahmen der Hartz IV Reform.

Ein weiters Thema auf der Agenda war das Betreuungsgeld. „Bei der Beschlussfassung des Bundesvorstandes der Frauen Union haben die Repräsentantinnen der neuen Bundesländer ihre langjährigen Erfahrungen mit einer umfassenden Kinderbetreuung erfolgreich einbringen können“ fasst die Landesvorsitzende, Eva Wybrands die Verhandlungen auf Bundesebene zusammen. „So konnte ein Beschluss gefasst werden, der die Wahlfreiheit der Eltern konsequent weiterentwickelt, ihre Erziehungsleistungen stärker anerkennt und weitere Bildungschancen bietet.“

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit soll nun fortgesetzt werden. Aus diesem Grund konnten die Politikerinnen aus Sachsen-Anhalt die Landesvorsitzenden der Frauen Unionen von Thüringen, Kathrin Lorenz und von Sachsen, Ingrid Petzold begrüßen. Sie wollen u. a. mit einem völlig neuartigen Konzept, das auch Coaching beinhaltet mehr Frauen in den neuen Bundesländern ermöglichen, ihre individuellen Kompetenzen und Ideen fortzuentwickeln und in der Politik erfolgreich umzusetzen.

„Ich freute mich, die Frauenpolitikerinnen in meiner Heimatstadt begrüßen zu können und ihnen zu zeigen, was im Rahmen der IBA bei uns erfolgreich umgesetzt werden konnte.
Frauen sollen sich einmischen. Sie sollen für ihre Ziele kämpfen und ihre Ideen in Beruf und Politik einbringen. Jungen Frauen dazu Mut zu machen und sie zu unterstützen ist mein Ziel. Dafür setze ich mich ein“, erklärte Take am Rande der Vorstandssitzung.

   
Newsletter Heike Brehmer MdB 04-2010  
   
Frauentagsfeier in Wernigerode
Am 07. März fand in Wernigerode die traditionelle Frauentagsfeier statt. In bewährter Hand von FU Vorsitzender Chrsitina Bäthge organisiert, konnte die Gastgeberin Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer und Landtagsabgeordnete Angela Gorr begrüßen.
   
Hier zur Umfrage: KUK zur Kinderbetreuung  
   
Gemeinsame Veranstaltung von FU und KPV
Unlängst fanden sich im einewelt haus die Kommunalpolitische Vereinigung und die Frauen Union zusammen um über kommunale Politik mit und für Frauen zu diskutieren.
Engagierte Kommunalpolitikerinnen, die heute z.T. auf verschiedenen anderen Ebenen aktiv sind, wie Heike Brehmer, Carla Michalski und Annemarie Keding berichten über ihre politischen Tätigkeit und beschrieben den politischen Alltag. Sie zeigten auf, was man in der eigenen Kommune erreichen kann, wenn die Anliegen und Hinweise der Bürger aufgenommen werden.
In der vertraulichen Atmosphäre eines "Cafe Kommunale" gab es dann die Gelegenheit, sich über die politische Arbeit vor Ort zu informieren: über Kommunikation und Zeitmanagement, Arbeit mit der Öffentlichkeit, wie eine gute Vernetzung erfolgt und vieles mehr.
   
K u K gegen Politikverdrossenheit
Kampagne der Frauen – Union will mehr Frauen in die politische Verantwortung holen
   
Seit Jahren wächst die Politikverdrossenheit auch der Frauen in Sachsen-Anhalt, gekennzeichnet durch eine noch nie da gewesene Wahlmüdigkeit.

Von fünf Sachsen-Anhalterinnen gehen nur zwei wählen. Dabei haben Frauen in Deutschland seit 90 Jahren das Recht zu wählen – und unsere Region war Vorreiter:

in Anhalt konnten die Frauen vor 90 Jahren zum ersten Mal bei einer Landtagswahl ihre Stimme abgeben.
   

Seit Jahren wächst die Politikverdrossenheit auch der Frauen in Sachsen-Anhalt, gekennzeichnet durch eine noch nie da gewesene Wahlmüdigkeit. Von fünf Sachsen-Anhalterinnen gehen nur zwei wählen. Dabei haben Frauen in Deutschland seit 90 Jahren das Recht zu wählen – und unsere Region war Vorreiter: in Anhalt konnten die Frauen vor 90 Jahren zum ersten Mal bei einer Landtagswahl ihre Stimme abgeben.

Seit 60 Jahren fördert die Frauenunion Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern der CDU.

„Wir wissen, dass es in unserem Land viele Frauen gibt, die gute Anregungen für die politische Arbeit haben“, so Eva Wybrands, Landesvorsitzende der Frauen-Union Sachsen-Anhalt.

Mit der heute gestarteten Kampagne kritisch und kooperativ k u k fordert die Frauen-Union junge wie ältere, berufstätige wie Mütter im Erziehungsjahr auf, die politische Arbeit kritisch zu kommentieren und will sie gleichzeitig zur aktiven Mitarbeit

in der politischen Arbeit gewinnen, ganz konkret für die anstehenden Kommunalwahlen, aber auch darüber hinaus. „Deshalb sind wir ab jetzt die ´gläserne Frauen-Union´ - unsere Arbeit ist im Internet zu verfolgen. Wir laden Frauen ein, mit uns über Probleme zu sprechen, die von der Politik beeinflusst werden können und sich einmischen“, so Eva Wybrands. Dazu stellen wir ihnen vor Ort Ansprechpartnerinnen in jedem Winkel Sachsen-Anhalts vor; in zwei regionalen Schnupperveranstaltungen berichten Politikerinnen aus erster Hand über Erfahrungen und aktuelle Möglichkeiten für Frauen in der Kommunalpolitik in Sachsen-Anhalt. Und wer Politik „hautnah“ erfahren möchte, kann an unserem Mentoringprogramm teilnehmen.“

Um jungen Müttern den Schritt in die Politik zu erleichtern, wendet sich die Frauen-Union ab heute mit einer Umfrage an sie und will von ihnen wissen, ob eine Unterstützung bei der Kinderbetreuung, z.B. während einer Gemeinderatssitzung, eine politische Arbeit ermöglichen würde. „Wenn wir so den Bedarf ermittelt haben, werden wir parteienübergreifend ein Modell
zur Förderung von Müttern und Großmüttern im politischen Ehrenamt auf

den Weg bringen. Erste Kontakte mit dem Landesfrauenrat haben wir schon aufgenommen und dort eine positive Resonanz erhalten“, so Eva Wybrands.
Und die Mutter, die sich als erstes entscheidet, bei der Frauen-Union mitzumachen, erhält ein nach ihren Wünschen geschneidertes T-Shirt im Partnerlook für Mutter und Kind mit einer pfiffigen Aufschrift.

„Mit unserer Kampagne wollen wir einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer neuen politischen Kultur der kritischen Begleitung der Politik unseres Landes und der Kooperation mit den Verantwortlichen machen“, fasst Eva Wybrands das Ziel zusammen.

   

Bundesvorsitzende der Frauen Union fordert:
„Mehr Frauen in politische Verantwortung!“

Die Bundesvorsitzende der Frauen Union und Staatsministerin für Integration Frau Prof. Dr. Maria Böhmer MdB war zu Gast im Konferenzraum „Alt-Vier-Jahreszeiten“ in Wernigerode. In der Diskussion wurde deutlich, dass nach wie vor der Anteil von Frauen bei der Besetzung von Partei- und öffentlichen Ämtern defizitär ist, so Kreisvorsitzende Christina Bäthge. Es besteht dringender Handlungsbedarf, diese Situation zu verändern.
Landtagsabgeordnete Angela Gorr wünscht sich, dass jungen Frauen
- wie im CDU - Stadtverband Wernigerode – Verantwortung übertragen wird und sie sich damit im politischen Raum ausprobieren können.
Einen Weg, in das politische Geschehen Einblick zu erlangen, stellte die Bundesvorsitzende mit dem Mentoring – Programm der Frauen Union vor. Dieses soll qualifizierten Frauen den Einstieg in die politische Arbeit erleichtern.
Eine Frau, die gleich nach der Wende die Politik in Sachsen-Anhalt und in Deutschland mitgestaltet hat, war Monika Brudlewsky, die als Gast beiwohnte. Weitere Gäste waren Heike Brehmer, CDU Kandidatin für den Bundestag im Wahlkreis 69 Harz, Vertreterinnen des Landes- und des Kreisvorstandes der Frauen Union, Landrat Dr. Michael Ermrich und Kreisvorsitzender Ulrich Thomas MdL.
André Weber, Landesvorsitzender der Schüler Union bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und betonte:
Junge Leute mit Politikinteresse müssen ebenso wie Frauen die Möglichkeit haben, in Gremien mitzuarbeiten.
Christina Bäthge dankte der Bundesvorsitzenden für ihr Kommen und
verabschiedete sich mit den Worten: „Streiten sie weiter für uns Frauen!“
Ca. 100 Gäste waren der Einladung der Frauen Union Harz gefolgt.

   
   
 
Wir über uns

In den 14 Kreisverbänden der CDU in Sachsen-Anhalt ist die Frauen Union (FU) mit 12 Kreisverbänden mit einem gewählten Vorstand vertreten und somit landesweit die stärkste Interessenvertretung der Frauen.
Der Frauen Union Sachsen-Anhalt gehören alle weiblichen Mitglieder der CDU Sachsen-Anhalt an. Mit Stand 30. April 2008 zählte die FU Sachsen-Anhalt 2.586 Mitglieder, ein Anteil von 30,6% der Gesamtmitgliederzahl des CDU-Landesverbandes.

Die FU Sachsen-Anhalt wurde am 25. August 1990 in Anwesenheit der damaligen Bundesvorsitzenden, Frau Dr. Rita Süßmuth, in Halle gegründet.

Die FU will Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern der CDU durchsetzen und fördern und in diesem Rahmen
• zu politischen Fragen Stellung nehmen und zur Willensbildung der Partei
beitragen
• Frauen zur aktiven Mitarbeit in der Partei motivieren.
• die berechtigten Ansprüche der Frauen auf angemessene Vertretung in den
Organen der Partei und den Parlamenten durchsetzen.

Als Vereinigung der CDU setzt sie sich innerhalb der Partei dafür ein,
• die Arbeit der Frauen auf Bundes-, Kreis- und Ortsverbandsebene zu unterstützen und
• die Erweiterung Europas und die Bedeutung internationaler Beziehungen berücksichtigend ein Networking der Frauen auch auf europäischer und internationaler Ebene fördern und unterstützen.

Die die FU hat sich als einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit die familienfreundliche Ausgestaltung des Arbeitslebens sowie die Beseitigung der bestehenden Defizite für Frauen in vielen Berufsfeldern gesetzt. Sie setzt sich für die verfassungsrechtlich verankerte Gleichstellung von Mann und Frau in allen Lebensbereichen, z.B. Familie, Beruf und öffentlichem Leben ein.

Politik von Frauen für Frauen ist wichtig – gemeinsam sind wir in der Lage, unsere Interessen öffentlich zu diskutieren und durchzusetzen.